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Risk Management

Risk Management: Potentielle Risiken, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage eines Unternehmens mittel- und langfristig gefährden könnten, werden zunächst mit Hilfe des proaktiven Risk Managements identifiziert, analysiert und bewertet. Das Ziel besteht in der Sicherung des Fortbestandes eines Unternehmens, der Absicherung der Unternehmensziele gegen störende Ereignisse und in der Steigerung des Unternehmenswertes.
 
KonTrag (Gesetz zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich)
 
Ursache für das Inkrafttreten des KonTrag (und KapAEG = Kapitalaufnahmeerleichterungsgesetz) Ende April / Anfang Mai 1998 war die unter dem Begriff 'Corporate Governance' seit Anfang der 90iger Jahre geführte Diskussion.
 
Die Bundesregierung führte die folgenden Gründe zum Gesetzentwurf auf:
Verbesserung im Rahmen der Arbeit des Aufsichtsrats
 
  • Erhöhung der Transparenz
  • Stärkung der Kontrolle durch die Hauptversammlung
  • Abbau von Stimmrechtsdifferenzierungen
  • Zulassung moderner Finanzierungs- und Vergütungsinstrumente
  • Verbesserung der Qualität der Abschlussprüfer und der Zusammenarbeit von Abschlussprüfer und Aufsichtsrat
  • Kritische Prüfung des Beteiligungsbesitzes von Kreditinstituten
 
Nach § 91 II AktG gehört es zu den Sorgfaltspflichten eines Vorstands (analog auch GmbH Geschäftsführer; vgl. § 43 I und II GmbHG) ein angemessenes Risikomanagement sowie ein internes Überwachungssystem zu etablieren.
 
Kommt es zu einer Unternehmenskrise, so hat der Vorstand den Beweis zu erbringen, daß er sich sowohl objektiv als auch subjektiv pflichtgemäß verhalten hat. Konkret muß er nachweisen, daß er Maßnahmen zur Risikofrüherkennung bzw. -abwehr getroffen hat. Sinnvoll ist daher die Dokumentation des Risk Management Prozesses in einem Risikohandbuch oder in entsprechenden schriftlichen Richtlinien. Neben der Risikophilosophie / -politik sollten insbesondere Informationen über die Risikoanalyse (Risikoidentifikation und -bewertung) sowie die Auf- und ablauforganisation schriftlich fixiert werden. Außerdem sollten Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten klar und eindeutig definiert werden.
 
Vom Gesetzgeber wird nicht vorgeschrieben, wie das Risikofrüherkennungssystem als Teil eines in der Regel umfassenden Risk Management Systems im Einzelnen auszugestalten ist. Fakt ist jedoch, daß ein Früherkennungssystem / Risk Management System betriebsindividuell (abhängig von Branche, Größe, Struktur etc.) ausgestaltet werden muß. In jedem Fall muß es so ausgerichtet sein, daß bestandsgefährdende Entwicklungen aus bspw. risikobehafteten Geschäften, Verstößen gegen gesetzliche Vorschriften und nicht korrekte Rechnungslegung mit wesentlichen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens / Konzerns rechtzeitig erkannt werden, daß noch entsprechende Gegenmaßnahmen eingeleitet werden können.
 
Basierend auf § 90 I Nr. 1 AktG hat der Vorstand den Aufsichtsrat über die zukünftige Geschäftspolitik ( insbesondere Finanz-, Investitions- und Personalplanung) zu informieren.
 
Basel II: Die neue Baseler Eigenkapitalvereinbarung / The New Basel Capital Accord
Vor rund 10 Jahren hat der Baseler Ausschuss für Bankenaufsicht die derzeit geltenden Eigenkapitalvereinbarungen für Banken veröffentlicht. Der Ausschuss hat im Januar 2001 einen Vorschlag zur Änderung der internationalen Eigenkapitalregelung vorgestellt. Allgemein ist der Entwurf unter der Bezeichnung Basel II bekannt. Ab dem Jahr 2005 sollen die Bestimmungen in mehr als 100 Ländern in nationales Recht umgesetzt werden, um eine größere Sicherheit des Weltfinanzsystems zu erreichen. 
Die Höhe des Eigenkapitals soll sich zukünftig stärker an den individuellen Kreditrisiken sowie den operationellen Risiken der Bank orientieren. Neben diesen weitreichenden Konsequenzen für die Mindestkapitalanforderungen werden insbesondere auch höhere Anforderungen an das Risikomanagement und die Offenlegungsvorschriften gestellt. Banken mit niedrigen Risiken (Kreditrisiken / operationelle Risiken) werden zukünftig auch eine niedrigere EK-Unterlegung vorhalten müssen (und vice versa).
Welche Faktoren werden primär die Mindestkapitalanforderungen beeinflussen?
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